Dolormin für Frauen Tabletten
Dolormin für Frauen Tabletten ist ein speziell auf typische Frauenbeschwerden abgestimmtes Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Naproxen. Die Filmtabletten lindern wirksam Regelschmerzen sowie damit häufig einhergehende Begleitsymptome wie Krämpfe, Kopf- und Rückenschmerzen. Naproxen zeichnet sich dabei durch eine besonders lange Wirkdauer aus, sodass eine Tablette in der Regel über mehrere Stunden zuverlässig wirkt.
Wirkstoff und Wirkprinzip
Eine Filmtablette enthält 250 mg Naproxen. Naproxen gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) und hemmt die Bildung von Prostaglandinen, körpereigenen Botenstoffen, die maßgeblich an der Entstehung von Schmerz, Entzündung und Krämpfen der Gebärmuttermuskulatur beteiligt sind. Dadurch werden sowohl die Krampfneigung als auch die begleitenden Beschwerden reduziert. Die Wirkung tritt etwa 30 bis 60 Minuten nach Einnahme ein und hält bis zu 12 Stunden an.
Anwendungsgebiete
Das Arzneimittel wird angewendet zur Linderung von leichten bis mittelstarken Schmerzen während der Menstruation (primäre Dysmenorrhoe) und damit verbundenen Symptomen wie Unterleibskrämpfen, Kopf- und Rückenschmerzen sowie Gliederschmerzen.
Anwendung und Dosierung
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen zu Beginn der Beschwerden eine Filmtablette ein. Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Schmerzen kann nach mindestens 8 Stunden eine weitere Tablette eingenommen werden. Die Tagesgesamtdosis darf 750 mg Naproxen (3 Tabletten) nicht überschreiten. Die Filmtabletten sollten unzerkaut mit ausreichend Wasser eingenommen werden, vorzugsweise zu oder nach den Mahlzeiten, um die Magenverträglichkeit zu verbessern.
Hinweise und Gegenanzeigen
Nicht einnehmen bei aktiven Magen-Darm-Geschwüren, schweren Leber-, Nieren- oder Herzfunktionsstörungen, im letzten Schwangerschaftsdrittel, bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Naproxen oder andere NSAR sowie bei Asthma, das durch ASS oder andere NSAR ausgelöst wurde. Mögliche Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen oder Hautausschläge. Bei Beschwerden, die länger als drei Tage andauern, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wechselwirkungen mit anderen NSAR, Antikoagulanzien, Kortikosteroiden und SSRI sind möglich.
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