Ibuprofen AL akut 400 mg Filmtabletten
Ibuprofen AL akut 400 mg Filmtabletten ist ein bewährtes Schmerz- und Fiebermittel des Aliud-Pharma-Konzerns für die kurzzeitige Selbstmedikation. Die Filmtabletten enthalten 400 mg Ibuprofen pro Tablette und decken damit eine wirksame Einzeldosis bei akuten Schmerzen oder fieberhaften Erkrankungen ab.
Wirkstoff und Wirkprinzip
Eine Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen. Ibuprofen ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR) und wirkt schmerzstillend, fiebersenkend sowie entzündungshemmend. Es hemmt die Cyclooxygenasen COX-1 und COX-2 und reduziert dadurch die Bildung schmerz- und entzündungsfördernder Prostaglandine. Die Wirkung tritt in der Regel innerhalb von 30 Minuten nach der Einnahme ein und hält 4 bis 6 Stunden an.
Anwendungsgebiete
Das Arzneimittel wird angewendet zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen wie Kopf-, Zahn-, Regel-, Rücken- oder Muskelschmerzen sowie zur Linderung von Fieber. Auch bei grippeähnlichen Beschwerden mit Gliederschmerzen kann eine Anwendung sinnvoll sein.
Anwendung und Dosierung
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 40 kg nehmen je nach Bedarf eine Filmtablette mit ausreichend Wasser ein. Die Einzeldosis kann nach 6 Stunden wiederholt werden. Die maximale Tagesdosis beträgt 1.200 mg Ibuprofen (3 Filmtabletten). Die Einnahme zu oder nach den Mahlzeiten kann die Magenverträglichkeit verbessern. Eine Anwendung über mehr als 3 Tage zur Fieberbehandlung oder über 4 Tage zur Schmerztherapie ohne ärztliche Rücksprache wird nicht empfohlen.
Hinweise und Gegenanzeigen
Nicht einnehmen bei aktiven Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, ungeklärten Blutbildungsstörungen, schwerer Leber-, Nieren- oder Herzinsuffizienz, im letzten Schwangerschaftsdrittel sowie bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Ibuprofen, ASS oder andere NSAR. Vorsicht ist geboten bei Personen mit Magen-Darm-Beschwerden, Bluthochdruck, Asthma, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder Lupus erythematodes. Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien, Lithium, Methotrexat, Diuretika und SSRI sind möglich. Bei anhaltenden Beschwerden oder Verdacht auf Nebenwirkungen ist ärztlicher Rat einzuholen.
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