Magnesium Verla Kautabs
Magnesium Verla Kautabs ist ein bewährtes Magnesium-Präparat von Verla-Pharm in Form gut verträglicher Kautabletten. Sie liefern Magnesium in einer biologisch hochverfügbaren Form und eignen sich zur Behandlung und Vorbeugung von Magnesiummangelerscheinungen wie Muskelkrämpfen, insbesondere nächtlichen Wadenkrämpfen.
Wirkstoff und Wirkprinzip
Eine Kautablette enthält 200 mg Magnesium, gewonnen aus Magnesiumcarbonat in Verbindung mit Citronensäure, die im Körper zu gut resorbierbarem Magnesiumcitrat reagiert. Magnesium ist an über 300 enzymatischen Reaktionen im Organismus beteiligt und essenziell für die normale Funktion von Muskeln, Nerven, Herz und Knochen. Es trägt zu einem ausgeglichenen Elektrolythaushalt bei, fördert die Energiegewinnung in den Zellen und unterstützt die Regulation der neuromuskulären Erregbarkeit.
Anwendungsgebiete
Magnesium Verla Kautabs werden angewendet bei nachgewiesenem Magnesiummangel, der zu typischen Symptomen wie Muskelkrämpfen (besonders der Waden), Muskelzucken, Verspannungen, allgemeiner Erschöpfung, innerer Unruhe oder Konzentrationsstörungen führen kann. Auch im Rahmen sportlicher Belastung, in Schwangerschaft und Stillzeit, bei einseitiger Ernährung sowie bei erhöhtem Bedarf durch Stress kann eine Substitution sinnvoll sein.
Anwendung und Dosierung
Erwachsene und Jugendliche kauen ein- bis zweimal täglich eine Kautablette ohne Wasser; alternativ kann die Tablette auch gelutscht oder mit Wasser eingenommen werden. Die Einnahme zu den Mahlzeiten verbessert die Verträglichkeit. Bei akuten Wadenkrämpfen kann die Tagesdosis vorübergehend erhöht werden – bitte halten Sie hierzu Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Die Behandlungsdauer richtet sich nach der individuellen Beschwerdesymptomatik.
Hinweise
Nicht einnehmen bei schwerer Niereninsuffizienz, Exsikkose, Hyperkalzämie, Calciumphosphat-Nierensteinen, AV-Block oder bekannter Überempfindlichkeit gegen die Bestandteile. Hohe Magnesium-Dosen können bei empfindlichen Personen weiche Stühle oder Durchfall verursachen, die durch Dosisreduktion gemildert werden können. Wechselwirkungen sind möglich mit Tetracyclinen, Eisen- und Schilddrüsenpräparaten – ein Einnahmeabstand von mindestens 2 Stunden ist einzuhalten. Bei anhaltenden, untypischen Beschwerden ist ärztlicher Rat einzuholen.
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