Omep HEXAL 20 mg magensaftresistente Hartkapseln
Omep HEXAL 20 mg magensaftresistente Hartkapseln (PZN 10070208) sind ein Magensäureblocker (Protonenpumpenhemmer) zur kurzfristigen symptomatischen Behandlung von refluxartigen Beschwerden wie Sodbrennen und saurem Aufstoßen bei Erwachsenen. Wirkstoff: Omeprazol 20 mg pro Kapsel.
Produktbeschreibung
Die magensaftresistenten Hartkapseln enthalten kleine Pellets, die vor dem aggressiven Magensaft geschützt sind und sich erst im alkalischen Milieu des Dünndarms auflösen. So gelangt der Wirkstoff Omeprazol unzersetzt zur Wirkstelle und entfaltet dort seine säurehemmende Wirkung. Die Wirkung tritt nach ca. 1 Stunde ein und hält bei einmal täglicher Einnahme bis zu 24 Stunden an.
Wirkstoff und Wirkungsweise
1 Hartkapsel enthält 20 mg Omeprazol als magensaftresistente Pellets. Omeprazol ist ein Protonenpumpenhemmer (PPI). Er hemmt selektiv und langanhaltend die H+/K+-ATPase ("Protonenpumpe") in den Belegzellen der Magenschleimhaut. Dadurch wird die Magensäureproduktion sowohl basal als auch stimuliert deutlich verringert. Die hemmende Wirkung baut sich über die ersten 4 Tage zur vollen Wirksamkeit auf.
Anwendungsgebiete
Symptomatische Behandlung der Refluxbeschwerden (Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen ab 18 Jahren. Die Apotheken-Selbstmedikation ist auf max. 14 Tage begrenzt – bei Beschwerden, die länger als zwei Wochen anhalten oder häufig wiederkehren, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Dosierung
Erwachsene ab 18 Jahren: 1 Hartkapsel (20 mg Omeprazol) einmal täglich, vorzugsweise morgens vor dem Frühstück mit reichlich Flüssigkeit unzerkaut einnehmen. Die Kapsel soll als Ganzes geschluckt werden. Eine spürbare Linderung tritt meist nach 2-3 Tagen ein, die volle Wirkung nach ca. 4 Tagen. Wenn nach 14 Tagen keine ausreichende Besserung eintritt, ist ein Arzt aufzusuchen.
Hinweise
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Omeprazol, andere Benzimidazol-PPI oder einen der sonstigen Bestandteile, bei gleichzeitiger Einnahme von Atazanavir oder Nelfinavir (HIV-Therapie). Vorsicht bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz oder mit chronischen Magenbeschwerden mit Warnsymptomen wie ungewollter Gewichtsabnahme, anhaltendem Erbrechen, Schluckbeschwerden, Bluterbrechen oder schwarzem Stuhl – hier muss ein Magenkarzinom ausgeschlossen werden. Bei längerfristiger Anwendung (>3 Monate) kann der Magnesium-Spiegel sinken. Wechselwirkungen sind möglich mit Clopidogrel, Methotrexat, Digoxin u. a. – Rücksprache mit Arzt oder Apotheker. Während Schwangerschaft und Stillzeit nur nach ärztlichem Rat. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage.
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