Dolormin Migräne Filmtabletten
Die Dolormin Migräne Filmtabletten (PZN 01300827) sind ein bewährtes nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR) zur akuten Behandlung von Migräneattacken. Mit dem Wirkstoff Naproxen lindern sie zuverlässig und langanhaltend Kopfschmerzen sowie typische Begleitsymptome einer Migräneattacke.
Inhaltsstoffe und Wirkung
Eine Filmtablette enthält 250 mg Naproxen. Sonstige Bestandteile sind Povidon, Croscarmellose-Natrium, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat sowie der Filmüberzug aus Hypromellose, Macrogol und Titandioxid. Naproxen hemmt die Cyclooxygenasen 1 und 2 und blockiert so die Bildung von Prostaglandinen, die für Schmerzempfindung, Entzündungsprozesse und Fieber verantwortlich sind. Naproxen besitzt eine besonders lange Wirkdauer von bis zu 12 Stunden, was es speziell für die Migränetherapie attraktiv macht, da es das häufige Wiederauftreten der Schmerzen reduzieren kann.
Anwendungsgebiete
Dolormin Migräne wird angewendet zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit und ohne Aura.
Anwendung und Dosierung
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen zu Beginn der Migräneattacke 1 Filmtablette mit ausreichend Flüssigkeit zu oder nach einer Mahlzeit ein. Bei unzureichender Wirkung kann nach 4 bis 6 Stunden eine zweite Tablette eingenommen werden. Die Tageshöchstdosis liegt bei 750 mg (3 Tabletten) innerhalb von 24 Stunden. Wenn die Beschwerden nach 3 Tagen nicht abklingen oder sich verschlimmern, ist ein Arzt aufzusuchen. Die Anwendung sollte nicht regelmäßig oder über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Beratung erfolgen, da es zu Schmerzmittel-induzierten Kopfschmerzen kommen kann.
Hinweise
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Naproxen oder andere NSAR, bei Magen-Darm-Geschwüren, schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen, schwerer Herzinsuffizienz oder im letzten Schwangerschaftsdrittel. Mit Vorsicht anwenden bei Asthma bronchiale, älteren Patienten und in den ersten beiden Schwangerschaftsdritteln. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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