Nicotinell 7 mg/24-Stunden-Pflaster 17,5 mg
Nicotinell 7 mg/24-Stunden-Pflaster 17,5 mg (PZN 03764502) von GSK ist ein transdermales Nikotinersatzpflaster zur Unterstützung der Raucherentwöhnung. Das Pflaster gibt über 24 Stunden gleichmäßig Nikotin an den Körper ab und mildert so kontinuierlich Entzugssymptome – auch in der Nacht und am Morgen.
Inhaltsstoffe und Wirkung
Ein Pflaster mit einer Wirkfläche von 10 cm² enthält 17,5 mg Nikotin und gibt über 24 Stunden 7 mg Nikotin transdermal ab. Das Pflaster ist die niedrigste der drei Stärken im Nicotinell-Stufenplan (21 mg → 14 mg → 7 mg). Das gleichmäßig abgegebene Nikotin gelangt durch die Haut in den Blutkreislauf und ersetzt das beim Rauchen aufgenommene Nikotin, wodurch Entzugssymptome wie Heißhunger nach Zigaretten, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen und Stimmungsschwankungen gemildert werden. Im Vergleich zum stoßweisen Nikotinkonsum beim Rauchen erfolgt die Aufnahme über das Pflaster sanft und kontinuierlich.
Anwendung und Dosierung
Erwachsene Raucher mit geringer bis mittlerer Abhängigkeit (weniger als 20 Zigaretten pro Tag) starten direkt mit der Stärke 14 mg/24 h für 4-6 Wochen, bevor sie auf 7 mg/24 h wechseln. Stärker abhängige Raucher beginnen mit 21 mg/24 h. Die 7-mg-Stärke ist die letzte Phase der Therapie und wird 2-4 Wochen lang einmal täglich morgens auf eine saubere, trockene, unbehaarte und unverletzte Hautstelle (z. B. Oberarm, Hüfte, Schulter, Brust) geklebt. Klebestelle täglich wechseln. Pflaster 24 Stunden tragen und am nächsten Morgen durch ein neues ersetzen.
Hinweise
Nicht anwenden bei Nichtrauchern, Gelegenheitsrauchern, Kindern unter 18 Jahren, Überempfindlichkeit gegen Nikotin oder einen Bestandteil des Pflasters, schweren Hauterkrankungen. Bei kürzlich erlittenem Herzinfarkt, instabiler Angina pectoris, akutem Schlaganfall, schweren Herzrhythmusstörungen, schweren Lebererkrankungen, aktivem Magengeschwür, Hyperthyreose und Phäochromozytom nur nach Rücksprache mit dem Arzt. In Schwangerschaft und Stillzeit das Rauchen ohne medikamentöse Hilfe einstellen, Pflaster nur nach ärztlicher Rücksprache. Beim MRT entfernen, da metallische Bestandteile enthalten sein können.