Pantoprazol Hexal bei Sodbrennen magensaftresistente Tabletten
Produktbeschreibung
Pantoprazol Hexal bei Sodbrennen magensaftresistente Tabletten sind ein Protonenpumpenhemmer (PPI) zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxbeschwerden wie Sodbrennen und saurem Aufstoßen. Der Wirkstoff Pantoprazol mindert die Magensäureproduktion zuverlässig und langanhaltend.
Inhaltsstoffe und Wirkung
Eine magensaftresistente Tablette enthält 20 mg Pantoprazol (als Natriumsesquihydrat). Sonstige Bestandteile: Carmellose-Natrium, wasserfreies Natriumcarbonat, Mannitol, Crospovidon, Povidon, Calciumstearat, Hypromellose, Povidon K25, Titandioxid (E171), gelbes Eisenoxid (E172), Macrogol, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer, Polysorbat 80, Natriumdodecylsulfat, Triethylcitrat. Pantoprazol hemmt selektiv und irreversibel die H+/K+-ATPase (Protonenpumpe) der Belegzellen im Magen. Dadurch wird die Sekretion der Magensäure stark reduziert. Der Wirkungseintritt erfolgt rasch, der maximale Effekt zeigt sich nach 2 bis 3 Tagen, die Wirkdauer beträgt etwa 24 Stunden.
Anwendungsgebiete
Zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxsymptomen wie Sodbrennen, saurem Aufstoßen und Magenbrennen bei Erwachsenen.
Dosierung und Anwendung
Erwachsene nehmen 1-mal täglich 1 magensaftresistente Tablette (20 mg Pantoprazol) ein. Die Tablette unzerkaut, vorzugsweise vor einer Mahlzeit, mit etwas Wasser einnehmen – in der Regel morgens vor dem Frühstück. Eine spürbare Linderung der Symptome tritt in der Regel nach 2 bis 3 Tagen ein. Ohne ärztlichen Rat sollte das Präparat nicht länger als 4 Wochen angewendet werden. Wenn die Symptome nach 2 Wochen kontinuierlicher Einnahme nicht abklingen, ist ein Arzt aufzusuchen.
Hinweise und Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen Pantoprazol, andere PPI oder einen der sonstigen Bestandteile, gleichzeitiger Einnahme von Atazanavir und Nelfinavir. Vorsicht bei schwerer Leberinsuffizienz und osteoporosegefährdeten Patienten – PPI können bei Langzeitanwendung das Risiko für Knochenbrüche erhöhen. Bei Auftreten von Alarmsymptomen wie ungewolltem Gewichtsverlust, wiederkehrendem Erbrechen, Schluckbeschwerden, Bluterbrechen, Blässe oder Schwächezustand sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden, da diese auf eine ernste Erkrankung hinweisen können.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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