Paracetamol AL 500 Tabletten
Die Paracetamol AL 500 Tabletten (PZN 06718342) sind ein bewährtes Schmerz- und Fiebermittel, das bei leichten bis mäßig starken Schmerzen sowie bei Fieber zuverlässige Linderung verschafft. Paracetamol gehört zu den am häufigsten eingesetzten Wirkstoffen in der Selbstmedikation und ist auch für Kinder geeignet.
Inhaltsstoffe und Wirkung
Eine Tablette enthält 500 mg Paracetamol. Sonstige Bestandteile sind Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Povidon K30, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid und Stearinsäure. Paracetamol gehört zur Gruppe der nicht-opioiden Analgetika. Es wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend, im Gegensatz zu nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) jedoch nur sehr schwach entzündungshemmend. Der Wirkmechanismus beruht hauptsächlich auf einer zentralen Hemmung der Prostaglandinsynthese im zentralen Nervensystem. Paracetamol ist gut magenverträglich und beeinflusst die Blutgerinnung nicht.
Anwendungsgebiete
Paracetamol AL 500 wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie zur Senkung von Fieber, beispielsweise bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten.
Anwendung und Dosierung
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren mit einem Körpergewicht über 43 kg nehmen 1 bis 2 Tabletten als Einzeldosis ein, bei Bedarf bis zu 3-mal täglich. Der Mindestabstand zwischen den Einnahmen sollte 6 Stunden betragen. Die Tageshöchstdosis beträgt 3 g Paracetamol (entsprechend 6 Tabletten). Bei Kindern erfolgt die Dosierung nach Körpergewicht: Einzeldosis 10-15 mg/kg, Tageshöchstdosis 60 mg/kg. Die Tabletten werden mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise einem Glas Wasser) eingenommen, vorzugsweise zu oder nach den Mahlzeiten. Wenden Sie das Präparat ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage an.
Hinweise
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Paracetamol, schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh > 9), schweren Nierenfunktionsstörungen, Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel oder hereditärer Fructose-Intoleranz. Vorsicht ist geboten bei chronischem Alkoholmissbrauch, da Paracetamol leberschädigend wirken kann. Halten Sie sich strikt an die maximale Tagesdosis von 4 g Paracetamol bei Erwachsenen, einschließlich aller paracetamolhaltigen Kombinationspräparate. Eine Überdosierung kann zu schweren Leberschäden führen. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist Paracetamol das Mittel der Wahl, sollte aber in der niedrigsten wirksamen Dosis und nur über kurze Zeit angewendet werden. Während der Behandlung sollte der Alkoholkonsum vermieden werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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