Sidroga Löwenzahn Tee Filterbeutel
Sidroga Löwenzahn Tee Filterbeutel (PZN 03018182) ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel von Sidroga zur Anregung von Magen-, Galle- und Nierenfunktion. Der Tee wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und leichten Beschwerden im Bereich der ableitenden Harnwege angewendet.
Inhaltsstoffe und Wirkung
Ein Filterbeutel enthält 1,5 g Löwenzahnkraut mit Wurzel (Taraxaci herba cum radice). Löwenzahn ist eine der traditionsreichsten Heilpflanzen Europas. Die enthaltenen Bitterstoffe (insbesondere Sesquiterpenlactone wie Taraxacin) regen die Speichel- und Magensaftbildung an und steigern dadurch die Verdauungsleistung. Sie fördern den Gallenfluss und unterstützen die Verdauung von Fetten. Der hohe Kaliumgehalt sowie weitere wasserlösliche Inhaltsstoffe wirken aquaretisch und unterstützen die Durchspülung der Harnwege. Der Tee wirkt zudem mild appetitanregend und entzündungshemmend. Anwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel.
Anwendung und Dosierung
Soweit nicht anders empfohlen: 1 Filterbeutel mit etwa 150 ml siedendem Wasser übergießen, 10-15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, gelegentlich umrühren und den Beutel abtropfen lassen. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren trinken 3-mal täglich frisch zubereitet eine Tasse zwischen den Mahlzeiten. Bei Verdauungsstörungen empfiehlt sich die Einnahme jeweils 15-30 Minuten vor den Mahlzeiten. Eine Anwendung über mehrere Wochen ist möglich. Bei der Anwendung zur Durchspülung der Harnwege auf reichliche zusätzliche Flüssigkeitszufuhr (mind. 2 l täglich) achten.
Hinweise
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen Löwenzahn oder andere Korbblütler (Beifuß, Ambrosia, Kamille), Verschluss der Gallenwege, akuten Gallenwegsentzündungen, Darmverschluss sowie bei Wasseransammlungen im Körper aufgrund von Herz- oder Niereninsuffizienz. Bei Gallensteinleiden vor der Anwendung Arzt befragen. Bei länger als eine Woche andauernden Beschwerden, Fieber, Gelbsucht oder Blut im Stuhl/Urin Arzt aufsuchen. Während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 12 Jahren wird die Anwendung mangels ausreichender Daten nicht empfohlen.