Terzolin Creme
Produktbeschreibung
Terzolin Creme ist ein verschreibungspflichtiges Antimykotikum mit dem Wirkstoff Ketoconazol 2 %. Sie wird zur lokalen Behandlung von Pilzerkrankungen der Haut und seborrhoischer Dermatitis (Schuppenflechte-ähnliche Hauterkrankung mit Entzündung) eingesetzt. Die Creme zieht angenehm ein und hinterlässt keinen fettenden Film.
Inhaltsstoffe und Wirkung
1 g Creme enthält 20 mg Ketoconazol (entsprechend 2 %). Sonstige Bestandteile: Propylenglykol, Stearylalkohol, Cetylalkohol, Sorbitanmonostearat, Polysorbat 60, Polysorbat 80, Isopropylmyristat, Natriumsulfit (E221), gereinigtes Wasser. Ketoconazol ist ein Imidazol-Derivat mit fungizider und fungistatischer Wirkung gegen Dermatophyten (z. B. Trichophyton, Microsporum, Epidermophyton), Hefepilze (z. B. Candida albicans, Pityrosporum), dimorphe Pilze und einige grampositive Bakterien. Es hemmt die Synthese von Ergosterol – einem essentiellen Bestandteil der Pilzzellmembran – und führt so zum Absterben der Pilze.
Anwendungsgebiete
Behandlung von Hauterkrankungen durch Pilze (Mykosen) wie Tinea corporis, Tinea pedis (Fußpilz), Tinea inguinalis (Leistenpilz), Tinea manus, kutaner Candidiasis und Pityriasis versicolor. Außerdem bei seborrhoischer Dermatitis (z. B. an Gesicht, Brust und Kopfhaut), die häufig mit dem Hefepilz Malassezia furfur in Verbindung steht.
Dosierung und Anwendung
Erwachsene und Jugendliche tragen die Creme 1- bis 2-mal täglich dünn auf die betroffene und die unmittelbar umgebende Hautstelle auf und reiben sie sanft ein. Vor und nach der Anwendung die Hände gründlich waschen. Die Behandlungsdauer richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung: bei Tinea pedis und Tinea inguinalis 2 bis 4 Wochen, bei Pityriasis versicolor 2 bis 3 Wochen, bei seborrhoischer Dermatitis 2 bis 4 Wochen. Die Therapie sollte auch nach Abklingen der sichtbaren Symptome noch einige Tage fortgesetzt werden, um Rückfälle zu vermeiden.
Hinweise und Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen Ketoconazol oder einen der sonstigen Bestandteile. Augenkontakt vermeiden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach ärztlicher Rücksprache anwenden. Nach längerer Anwendung topischer Kortikosteroide sollte vor Therapiebeginn mit Ketoconazol das Kortikosteroid stufenweise abgesetzt werden, um Rebound-Effekte zu vermeiden. Die Creme enthält Stearyl- und Cetylalkohol, die selten Hautreaktionen hervorrufen können, sowie Propylenglykol als möglichen Hautreizstoff.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
PZN: 07242396
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