Thomapyrin Classic Schmerztabletten
Thomapyrin Classic Schmerztabletten (PZN 03046735) von Sanofi sind ein bewährtes Kombinationsschmerzmittel zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen wie Kopfschmerzen, Migräne, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Schmerzen im Rahmen von Erkältungskrankheiten. Die Dreifachkombination wirkt schnell und stark.
Inhaltsstoffe und Wirkung
Eine Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure (ASS), 200 mg Paracetamol und 50 mg Coffein. Die Kombination der drei Wirkstoffe entfaltet eine synergistische Schmerzlinderung bei einer geringeren Einzeldosis als die Monosubstanzen. ASS wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend durch Hemmung der Cyclooxygenasen. Paracetamol ergänzt die Schmerz- und Fiebersenkung über zentrale Wirkmechanismen. Coffein verstärkt nachweislich die Schmerzlinderung der beiden anderen Wirkstoffe und wirkt gefäßverengend bei Gefäßkopfschmerzen wie der Migräne. Klinische Studien zeigen, dass diese Dreifachkombination im Vergleich zu Einzelwirkstoffen besser und schneller schmerzlindernd wirkt.
Anwendung und Dosierung
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen je nach Bedarf 1-2 Tabletten als Einzeldosis mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) ein. Im Bedarfsfall kann die Einnahme bis zu 3-mal täglich erfolgen. Mindestabstand zwischen zwei Einzeldosen 4-8 Stunden. Tageshöchstdosis 6 Tabletten (entspricht 1.500 mg ASS, 1.200 mg Paracetamol, 300 mg Coffein). Ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage anwenden. Nicht abends einnehmen, da das enthaltene Coffein den Schlaf beeinträchtigen kann.
Hinweise
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe, akuten Magen-Darm-Geschwüren, schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz, schweren Herzkrankheiten, Asthma durch Salicylate, im letzten Schwangerschaftsdrittel, bei Kindern unter 12 Jahren mit fieberhaften Erkrankungen (Reye-Syndrom-Risiko). Coffein kann bei empfindlichen Personen Unruhe, Schlafstörungen oder Herzrasen verursachen; weitere coffeinhaltige Getränke (Kaffee, Tee, Energy Drinks) während der Einnahme einschränken. Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien, Methotrexat, anderen NSAR. Bei länger anhaltenden Beschwerden Arzt aufsuchen.